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Bestattung

Gottesdienst

Ein Angehöriger ist gestorben?


Wenn sie einen Angehörigen verloren haben, sind viele Fragen zu klären. Neben einem Arzt, der den Totenschein ausstellen muss, empfiehlt es sich einen Bestatter zu verständigen, der Ihnen in der Regel eine ganze Reihe von Formalitäten (Standesamt, Todesanzeige, Versicherungen usw.) abnimmt. Er nimmt auch Kontakt zur Friedhofsverwaltung wegen eines Grabplatzes auf und vereinbart einen Termin für die Bestattung mit dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin. Der Pfarrer nimmt dann zu Ihnen Kontakt auf und vereinbart einen Termin für ein Gespräch.

Sie können auch selbst mit dem Pfarrer  Kontakt aufnehmen und ihnzu einem persönlichen Gespräch bitten. Er ist auch bereit zu einer Aussegnung des Verstorbenen zu kommen.
Im Trauergespräch besteht neben dem persönlichen Gespräch die Möglichkeit, sich über den Ablauf der Trauerfeier zu verständigen, Lied- oder Musikwünsche zu äußern und Bibelsprüche oder andere Texte weiterzugeben.

Der Ablauf der Trauerfeier richtet sich nach der Art der Bestattung:
Die Erdbestattung beginnt mit einer Trauerfeier in der Trauerhalle des Friedhofs bzw. in der Kirche. Anschließend zieht die Trauergemeinde hinter dem Sarg her zum offenen Grab. Dort findet die Beisetzung statt.


Wenn Sie sich für eine Feuerbestattung entscheiden, dann gibt es zwei Möglichkeiten.
1. Sie nehmen zunächst in einer Trauerfeier Abschied und die Beisetzung der Urne findet später statt.
2. Die Trauerfeier kann jedoch auch mit anschließender Beisetzung der Urne stattfinden. Dadurch bleibt die Einheit von Trauerfeier und Beisetzung gewahrt.

Die Mitwirkung des evangelischen Pfarrers oder der Pfarrerin setzt die Mitgliedschaft in der Landeskirche voraus. Sollte der oder die Verstorbene kein Kirchenmitglied gewesen sein, so ist eine christliche Bestattung aber unter bestimmten Voraussetzungen  manchmal möglich.

Trauerfeiern finden  in der Regel um 14.00 Uhr statt. Sie können entweder in der Kirche oder in der Trauerhalle auf dem Friedhof sein.

Für die Kollekte  ist ein von der Kirchengemeinde aufgestellter Opferstock vorhanden. Der Erlös dieses Opferstockes ist für die Kirchengemeinde bestimmt.

Besondere Angebote


Das Trauercafé der Johanniter… ein Ort, der der Trauer Raum und Zeit gibt!


Der Verlust eines nahen Angehörigen, eines geliebten Menschen, greift massiv in das Leben ein. Trauer ist die natürliche Reaktion auf den Verlust und gleichzeitig ein schmerzvoller Weg, verbunden mit dem Durchleben und Aushalten von sehr wechselvollen Gefühlen.
Das Angebot des Trauercafés der Johanniter will Menschen in Trauer einen Ort und die Rahmenbedingungen dafür bieten, mit anderen
Trauernden ins Gespräch zu kommen. Es ist ein offenes, unverbindliches Begegnungsangebot für Menschen, die um einen Verstorbenen trauern. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee gibt es die Gelegenheit für zwanglose Gespräche und regen Erfahrungsaustausch. Dabei kann in einem vertraulichen Rahmen auch miteinander gelacht
und geweint werden.

Gertrud Rücker ist Trauerbegleiterin und Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes der Johanniter und begleitet mit geschulten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen die Gäste des Cafés. Die MitarbeiterInnen stehen bei Bedarf für Gespräche zu Verfügung und informieren über weitere Angebote zur Trauerbegleitung. „Es ist mir wichtig, dass Kaffee und Kuchen kostenfrei angeboten werden. Jeder Trauernde soll sich eingeladen fühlen, ganz gleich welcher Konfession er angehört, welchen Alters er ist und welche Nationalität er hat“, sagt Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand des RV Mittelhessen der
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Treffpunkt für Interessierte ist das Café „Aroma“ im historischen Schwanhof/Schwanalle 29 a in Marburg. Einmal im Monat, jeweils dienstags von 15 Uhr bis 17 Uhr. In gemütlicher Atmosphäre gibt es einen separaten Bereich, der während der Trauercafés nur für die TeilnehmerInnen reserviert ist. Der Ort des Trauercafés ist ganz bewusst mitten in der Stadt gewählt – „Mitten im Leben“. Trauernde sollen dabei begleitet werden, in all ihrer Trauer wieder Schritte ins
Leben zurück zu wagen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach mal vorbeikommen und  ausprobieren, ob es Ihnen gefällt und dann
gerne wiederkommen. Kontakt : Gertrud Rücker (Dipl. Pädagogin /Trauerbegleiterin)  gertrud.ruecker@johanniter.de; Tel: 06421 9656-26

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